Kernkompetenzen Dialogischer Kommunikation aus “Connectedness” von Gerald Hüther

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Kernkompetenzen Dialogischer Kommunikation
Zusammengestellt nach Hartkemeyer et al 1998, S. 78 ff

1. Die Haltung eines/ einer Lernenden verkörpern
– „Im Anfängergeist gibt es viele Möglichkeiten. Im Geist des Experten gibt es wenige.“ (Shunryu Susuki)

2. Radikaler Aspekt
– Nicht nur akzeptieren, wie mein Gegenüber ist, sondern auch versuchen, die Welt mit den Augen meines Gegenübers zu sehen

3. Offenheit
– Bereitschaft, sich von den eigenen Überzeugungen zu lösen

4. „Sprich von Herzen … und fasse dich kurz!“
– Das sagen, was mir eigentlich wichtig ist. Sich selbst zeigen.

5. Zuhören
– Zuhören als Schlüssel zu wechselseitigem Verstehen und zur Verständigung

6. Verlangsamung
– Zeit nehmen zum Nachsinnen, Nachspüren, Verstehen, Wirken

7. Annahmen und Bewertungen „suspendieren“
– Wahrnehmen, Interpretieren und Bewerten zurückstellen, um einen Raum des Verstehens zu öffnen

8. Produktives Plädieren
– Die eigene Denkweise offenlegen und andere daran teilhaben lassen

9. Eine erkundende Haltung einüben
– Nicht etwas wissen, sondern erfahren wollen, das heisst dem anderen echtes Interesse zeigen

10. Den Beobachter beobachten
– Durch Verlangsamen und Beobachten die Bedeutung des Gedachten aufspüren.

 
Quelle: Connectedness. Warum wir ein neues Weltbild brauchen. Gerald Hüther und Christa Spannbauer, Huber Verlag 1. Auflage 2012.

 

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