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Informationsabend: Schamanisches Wirken – Teil 1 Heilgesänge

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„Schamanismus“ ist in aller Munde und bietet eine breite Plattform mit sehr unterschiedlichem Verständnis. Die Reaktionen allein auf das Wort „Schamanismus“ reichen von mystisch-romantisierend (die „Indianer“) bis hin zum Belächeln oder völligem Unverständnis, v.a. wenn aktuell eine Schlagzeile in den Medien unterwegs ist und ein „Wunderheiler“ Schaden angerichtet hat. Bei den eher älteren Menschen findet sich ein Kommunikationsverständnis über „Telepathie“, „Hellsehen“ oder „Warzenbesprechung“. Und manchmal entwickelt sich das Gespräch auch in Richtung “moralische Werte“. Mit „Ritualen“ oder „Zeremonien“ können viele etwas anfangen und meist wird freudig Auskunft über die eigenen kleinen Alltagsrituale gegeben. Entwickelt sich ein Gespräch in Richtung „Visionen“ ist es meist nicht sehr lang, da viele von sich sagen, dass sie keine haben oder sie nicht kennen. Bei denjenigen, die feststellen, dass sie eine Vision im Leben vermissen, entwickelt sich ein interessantes Gespräch über „Sinn des eigenen Tuns, Gemeinschaft, Verantwortung, Mut zum Dienen, Respekt“.

Schamanische Heilweisen und Rituale gehören zu den ältesten Traditionen der Menschheit und wurden von unseren Vorfahren im Einklang mit den natürlichen kosmischen Gesetzen und der Natur gelebt und praktiziert. Schamanismus ist keine Religion nach unserem Religionsverständnis, sondern viel eher eine sehr pragmatische, gestaltende und umfassende Lebenseinstellung und Lebensführung. Es gibt nur noch sehr wenige Regionen auf der Erde, in denen der ursprüngliche Schamanismus praktiziert wird – und von den Industrieländern oft als „rückständig“ oder als etwas „Exotisch-Faszinierendes“ beschrieben wird. Noch heute wird Schamanismus z.B. in der Mongolei, Nepal, Russland, Südamerika, Grönland und auch in Europa praktiziert.

In diesen Informationsabenden geht es um eine Einführung in die schamanische Lebensphilosophie und der schamanischen Heilarbeit in Bezug auf Krankheit und Mensch. Worum es dabei ganz praktisch geht und worum nicht. Nach dem informativen Teil wird es immer auch einen praktischen Teil geben. Dieser praktische Teil wird nicht auf persönliche Erkrankungen oder persönliche Anliegen Bezug nehmen. Er dient nur einem allgemein erfahrbaren Einstieg, um eine mehr gespürte Idee zu bekommen „wie es wirkt“.

 

An diesem ersten Abend möchte ich die Arbeit mit schamanischen Heilgesängen vorstellen.

Dazu habe ich meine Kollegin Ulrike Heyden mit Teilnehmerinnen ihres Chors „Georgische Heilgesänge“ eingeladen. Uns werden einige Heilgesänge vorgesungen und jeweils nach dem Gesang erzählt, um was es inhaltlich geht (diejenigen, die georgisch können, werden es natürlich sofort heraushören).

 

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Schamanisches Wirken – Teil 1 Heilgesänge

Am 08.12.2016 von 19 – 20:30 Uhr.

In der Naturheilpraxis Pätzold, Bahrenfelder Strasse 195 – Innenhof, 22765 Hamburg.

Kosten: nach Selbsteinschätzung 5-10 Euro.

 

Da der Platz in meiner Praxis begrenzt ist, bitte ich um telefonische oder mailische Anmeldung bis zum 05.12.2016

Tel.: 040-466 33 665        Email: info@naturheilpraxis-paetzold.de

 

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